Da ist doch der Wurm drin!

Jeder Besitzer eines aus Holz bestehenden Hauses wird diesen Satz mit Schrecken vernehmen. Ein Gärtner hingegen wird sich darüber freuen. Es kommt immer darauf an, welcher Wurm wo drin ist. Des Gärtners liebster Wurm ist der Regenwurm. Je mehr Regenwürmer in der Gartenerde und im Kompost sind, desto besser wird der Garten gedeihen.

 

Denn die Regenwürmer sind die eigentlichen Gartenkünstler. Durch ihre Tätigkeit durchlüften sie den Boden, Graben ihn um, schaffen Regenzuflüsse und düngen. Alles in einem Arbeitsgang. Und kostenlos. Der Gärtner muss lediglich darauf achtgeben, dass seine Würmer gute Lebensbedingungen haben.

 

Der Boden sollte deshalb nicht zu sauer, aber auch nicht zu basisch sein. Nicht zu feucht und nicht zu trocken. Also genau das, was der Regenwurm auf einem gut eingerichteten Komposthaufen findet. Im Kompost ist eine spezielle Sorte Regenwürmer aktiv, die für eine schnelle Verrottung sorgen.

Der Wurm im Kompost

 

Wer guten Kompost, schnell erzeugt und dennoch qualitätsvoll, für seinen Garten erzeugen möchte, sollte dem Kompostwurm zuarbeiten. Insbesondere dadurch, dass er den Komposthaufen nie austrocknen lässt. Regelmäßiges benetzten oder auch ein Standort, der bei Regen genügend abbekommt, helfen dabei. Das Wichtigste aber ist die Gründung des Komposthaufens.

 

Jeder ältere Gartenfreund weiß es noch: Bevor ein Komposthaufen errichtet wird, muss unter ihn Karnickeldraht gespannt werden. Heutzutage gibt es so etwas bereits aus Edelstahl. Das ist zu bevorzugen, weil länger haltbar. Dieser Karnickeldraht dient dazu, Wühlmäuse und Maulwürfe vom Kompost abzuhalten.

 

Denn deren Leibspeise sind die Regenwürmer. Dieselben Regenwürmer, die der Gärtner für seinen Kompost braucht. Vor anderem Getier braucht sich ein Regenwurm nicht fürchten. Selbst wenn die eine oder andere Elster, Amsel oder Meise diesen oder jenen Regenwurm verspeist. Auf einem gut eingerichteten Komposthaufen sind soviel davon, dass sie für alle reichen.

 

Wie bekommt der Gärtner Regenwürmer in den Kompost

 

Ein gut geführter Garten sollte eigentlich in der Gartenerde genügend Regenwürmer aufweisen. Bei einem Komposthaufen ist das jedoch anders. Denn die speziellen Kompostwürmer, die dort besonders effektiv arbeiten, ziehen sich nicht von selbst dorthin. Oder nur in Ausnahmefällen. Hier helfen Startersets, die im Gartenfachhandel für wenig Geld erhältlich sind. Der Gartenfreund kann sie sich unkompliziert zusenden lassen.